Szene aus The Echo Chamber

Synopsis

Leo (Luca Marinelli) hat sich in seiner lichtdurchfluteten Londoner Wohnung eine Welt eingerichtet, in der er Musik produziert und die chronischen Schmerzen seines Körpers mit Medikamenten betäubt. Als die Physiotherapeutin Anne in sein Leben tritt, wird aus der Suche nach Linderung bald eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Doch die Intimität zwischen beiden hat auch etwas Zerstörerisches. Zuneigung verwandelt sich hier gerne in Abhängigkeit. Nach einer Überdosis kehrt Leo aus der Entzugsklinik zurück. Anne ist verschwunden, aber ihre Gegenwart scheint sich in den Räumen festgesetzt zu haben. Erinnerungen überlagern die Wirklichkeit, Stimmen hallen durch die Wohnung, darunter die einer geheimnisvollen Sängerin Ava. Und nach und nach wird ungewiss, was von dieser Liebe tatsächlich gelebt wurde und was nur noch in Leos Vorstellung existiert.

„The Echo Chamber“ geht auf das letzte, unvollendet gebliebene Drehbuch Bernardo Bertoluccis zurück. Andrea Pallaoro, der in „Hannah“ und „Monica“ die Einsamkeit wie einen körperlichen Zustand erforschte, macht daraus ein Kammerspiel über Liebe als Gefängnis. Die Zeit springt vor und zurück, Menschen sind in Räumen anwesend, aus denen sie längst verschwunden sein müssten. So wird die Wohnung zur titelgebenden Echokammer, in der jedes Gefühl wiederkehrt, bis niemand mehr weiß, ob er liebt oder nur die eigene Sehnsucht hört.

Vorstellungen

  • Do., 03.12., 19:30

    Kino in der KulturBrauerei | Saal 5 | Mit Gast

Präsentiert von

Luca Marinelli

Hauptdarsteller

Ebenfalls im Programm