Szene aus Death Has No Master

Synopsis

Asia Argento hat dem europäischen Genrekino ein Gesicht gegeben, in dem Trotz, Verletzlichkeit und die Lust an der Gefahr zusammenfinden. Wer könnte besser eine Frau spielen, die ihr Erbe einfordert und damit einen Albtraum entfesselt? In „Death Has No Master“ kehrt Caro nach zwanzig Jahren Abwesenheit nach Venezuela zurück, um die Kakaoplantage ihres verstorbenen Vaters zu verkaufen. Doch das verfallene Herrenhaus ist längst Zuflucht der ehemaligen Arbeiter und ihrer Familien geworden. Vor allem Sonia weigert sich zu gehen. Was als Streit um Besitz beginnt, verwandelt sich in einen erbitterten Kampf um Erinnerung, Macht und das Recht auf ein Stück Land.

Zwischen tropischem Grün und bröckelnden Mauern scheint die Gewalt früherer Generationen in diesen wabernd-düsteren Filmbildern noch immer zu atmen. Der Venezolaner Jorge Thielen Armand greift dabei auf die fiebrige Bildwelt des italienischen Giallo zurück, verschränkt gotischen Horror mit einem politischen Thriller über das Erbe des Kolonialismus. Argento spielt Caro als Frau, die selbst vor der eigenen Vergangenheit nicht sicher ist: herrisch, verletzlich, zunehmend verloren. Doch wem gehört ein Haus, wenn seine Existenz auf der Ausbeutung anderer gründet? „Death Has No Master“ treibt diese Frage bis an die Grenze des Wahnsinns. Ein fiebriger Nachtmahr von einem Film. Ein Werk über eine Vergangenheit, die sich nicht verkaufen lässt.

Vorstellungen

  • Mo., 30.11., 19:30

    Kino in der KulturBrauerei | Saal 7 | Mit Gast

  • Di., 01.12., 21:30

    Delphi Lux | Saal 4

Präsentiert von

Asia Argento

Hauptdarstellerin

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