Szene aus Club Kid

Synopsis

Ein Mann, der alle Nächte zum Tag machen kann, scheitert ausgerechnet am nächsten Morgen. Das ist die Prämisse des überraschendsten Festival-Hits des Jahres. Peter organisiert die wildesten Partys New Yorks. Er kennt jeden DJ, jede Droge, jeden Hintereingang jedes Clubs der Stadt. Seit Jahren ist der Dancefloor sein Zuhause, seine Freund*innen sind seine Familie. Doch dann steht da Arlo vor ihm: zehn Jahre alt, seine Mutter tot, Peter sein Vater. Und jetzt soll ausgerechnet Peter, das ewige Club Kid, Verantwortung übernehmen, er, der sich bisher vor jedem Ernst des Lebens in die nächste Party gerettet hat.

„Club Kid“ klingt zunächst wie eine Adam-Sandler-Komödie, in der ein verantwortungsloser Chaot durch ein Kind zur Vernunft kommt. Doch Jordan Firstman, einst Instagram-Provokateur und Star von Sebastián Silvas Sexkomödie „Rotting in the Sun“, verweigert sich dieser bequemen Läuterung. Sein auf 35mm gedrehtes Spielfilmdebüt feiert das queere Nachtleben nicht als jugendlichen Irrweg, sondern als einen Ort, an dem Menschen sich immer wieder neu erfinden und gegenseitig auffangen. So entsteht irgendwo zwischen Ketamin, Kater und kindlicher Neugier eine herrlich respektlose Komödie, in der Vaterschaft nicht das Ende der Freiheit bedeutet. Ein Film voller schmutziger Witze und unverhoffter Zärtlichkeit, der in Cannes zur wahren Festival-Sensation wurde.

Vorstellungen

  • Sa., 05.12., 19:45

    Kino in der KulturBrauerei | Saal 3 | Closing Night

  • So., 06.12., 20:00

    Delphi Lux | Saal 2

Ebenfalls im Programm