
- Film 11
- China
- Frankreich
- Cannes 2026
A Girl Unknown
Stab
- Drehbuch
- Zou Jing
- Produktion
- Memoria Films, Emei Film Group, Maneki Films, Eagle Media, Pure Light Films
- Weltvertrieb
- Pyramide International
- Besetzung
- Li Gengxi, Shen Jiani, Zu Feng, Cao Ruofan, Luna Kwok, Wang Yidi
Festivals
- Cannes
- Filmfest München
Preise
- Cannes — FIPRESCI-Preis (Prix de la critique internationale)
- Cannes — Prix Fondation Gan à la Diffusion
- Cannes — Next Step Hildegard Award (Projektpreis)
- Filmfest München — CineVision Award (bester internationaler Nachwuchsfilm)
Synopsis
2026 ist das Jahr der mutigen Debüts: Regiestimmen, die erst noch entdeckt werden wollen und doch schon in ihren ersten Bildern eine erstaunliche Könnerschaft zeigen. Dazu gehört die Chinesin Zou Jing. Ihr Film „A Girl Unknown“ erzählt von Juan, die in einem Küstendorf der 1980er-Jahre aufwächst, Drachen steigen lässt und sich gerne mit den Jungen rauft. Doch als ihre verwitwete Mutter erneut heiratet und schwanger wird, macht die staatliche Ein-Kind-Politik das Mädchen zum überzähligen Kind. Juan wird zu einer fremden Familie in die Stadt geschickt, später zu einer weiteren. Und während sie die Nachnamen wechselt, stellt sich Juan die simple Frage: Wer bin ich?
Regisseurin Zou, deren eigene Großmutter als Kind verstoßen wurde, erzählt dieses tragische Schicksal eines kleinen Mädchens mit erstaunlicher Ruhe. Sie taucht selbst enge Wohnungen in ein sanftes Licht, das in schmerzhaftem Gegensatz zur Einsamkeit der jungen Hauptfigur steht. Cao Ruofan spielt die junge Juan mit einer ungeschützten Natürlichkeit, die nicht nur die Verletzungen einer Kindheit spürbar werden lässt, sondern von der Möglichkeit erzählt, sich dem eigenen Schicksal zu widersetzen. Wie behauptet man seine Freiheit, wenn einem jede Wahl genommen wurde? „A Girl Unknown“ ist eine stille, trotzige Hymne auf die menschliche Selbstbestimmung, auf die Kraft, sich selbst immer wieder neu zu erfinden.















