
- Film 13
- Japan
- Venedig 2026
Look Back
Stab
- Drehbuch
- Hirokazu Koreeda, nach dem Manga „Look Back“ von Tatsuki Fujimoto
- Produktion
- K2 Pictures
- Weltvertrieb
- Goodfellas
- Besetzung
- Natsuki Deguchi, Aju Makita, Furi Nanase, Rokka Okada, Masaki Suda, Kankuro Kudo, Kayo Noro
Festivals
- Venedig
Preise
- Venedig — SIGNIS Award
Sprachfassung & Zugang
- Sprache
- Japanisch
Synopsis
Manchmal reichen ein paar Striche, um eine ganze Welt zu erschaffen. Fujino zeichnet Mangas für die Schülerzeitung und genießt den kleinen Ruhm, bis die Bilder der zurückgezogen lebenden Kyomoto neben ihren erscheinen: Landschaften und Räume von einer Genauigkeit, die ihren Ehrgeiz weckt. Fujino übt, bis aus der Kränkung reine Besessenheit wird. Als sich die Mädchen endlich begegnen, wächst daraus eine Freundschaft, die mit jedem Blatt Papier tiefer wird. Sie zeichnen zusammen, arbeiten, träumen von einer Zukunft als Künstlerinnen. Bis die Wirklichkeit mit einer Gewalt in diese fragile Welt einbricht, gegen die kein Stift etwas ausrichten kann.
Hirokazu Koreeda verfilmt mit „Look Back“ den Manga von Tatsuki Fujimoto als zärtliches Nachdenken über die Zeit, die Kunst eben kostet, und was sie uns dafür schenkt: Erkenntnis, inneren Frieden vielleicht. Fast wie ein Haiku verdichtet er Gefühle in kleinen Gesten: eine Hand auf Papier, ein gemeinsamer Weg zur Schule. Dabei erzählt „Look Back“ immer auch vom Kino selbst: wie aus einer Linie ein Bild, aus Bildern Bewegung und aus Bewegung Erinnerung wird. Gerade wenn die Trauer alles zu verschlingen droht, findet Koreeda zurück zur Einfachheit seiner Bilder. „Look Back“ ist ein berührendes Plädoyer fürs Weiterzeichnen, wenn das eigene Leben längst aufgehört hat, Antworten zu geben.















