
- Frankreich
RODEO
Synopsis
Julia (Julie Ledru) ist aufbrausend, stolz und lebt in einer Sozialsiedlung am Rand von Paris, im Dauerstreit mit ihrer Mutter. Was sie am Leben hält, sind Motorräder: Auf Kleinanzeigenportalen gibt sie sich als Käuferin aus, lässt sich die Maschinen zur Probefahrt geben und kommt nicht zurück. Bei einem „Rodeo” – einem illegalen Treffen, bei dem Fahrer ihre Maschinen und ihre Stunts vorführen – gerät sie an eine verschworene Clique, die von Diebstählen lebt. Julia will dazugehören, und die Männer stellen Bedingungen: immer riskantere Aufträge, Fahrten, bei denen ihre Stellung in der Gruppe auf dem Spiel steht. „Rodeo” von Lola Quivoron (Frankreich 2022) ist ein Film über Geschwindigkeit, Zugehörigkeit und eine junge Frau in einer Welt, die für sie nicht gebaut ist.
Die Französin Lola Quivoron hat für ihr Debüt in der Szene der urbanen Motocross-Fahrer recherchiert und mit der Newcomerin Julie Ledru eine Hauptdarstellerin gefunden, die den Film trägt. Der Film läuft als queeres Drama, weil Julia sich in keine der Rollen fügt, die ihr die Gruppe zuweist. Premiere in der Sektion Un Certain Regard in Cannes 2022, wo „Rodeo” den Prix Coup de Cœur erhielt. Bei Around the World in 14 Films lief „Rodeo” 2022 in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 17. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2022.
























