
- Italien
ACHT BERGE
Synopsis
In „Acht Berge” (Italien 2022) erzählen Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch von einer Freundschaft, die ein Leben lang hält und doch nie dieselbe bleibt. Sommer 1984: Der elfjährige Pietro aus Turin verbringt mit seinen Eltern die Ferien in einem fast verlassenen Dorf in den italienischen Alpen und trifft Bruno, das letzte Kind des Ortes, das bei Onkel und Tante lebt. Fünfzehn Jahre später bringt sie der Tod von Pietros Vater wieder zusammen: Auf einer Alm bauen sie gemeinsam ein Haus. Doch ihre Wege trennen sich erneut – Pietro (Luca Marinelli) schreibt und reist bis nach Nepal, Bruno (Alessandro Borghi) bleibt in den Bergen.
Das belgische Regiepaar Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch hat Paolo Cognettis Roman verfilmt, gedreht von Ruben Impens in den Alpen, in Turin und in Nepal, mit Musik des schwedischen Songwriters Daniel Norgren. Der Film nimmt sich Zeit – 147 Minuten, über Jahrzehnte hinweg – und lässt die Landschaft zugleich Zuflucht und Abgeschiedenheit sein. Im Wettbewerb von Cannes 2022 erhielt er den Preis der Jury, geteilt mit „EO”; 2023 folgte der David di Donatello als bester Film. Bei Around the World in 14 Films lief „Acht Berge” 2022 in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 17. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2022.
























