Szene aus Three Faces

Synopsis

„Three Faces” (Iran 2018) von Jafar Panahi beginnt mit einem Handyvideo. Ein Mädchen aus einem Dorf im Nordwesten des Iran, Marziyeh, wendet sich darin an die bekannte Schauspielerin Behnaz Jafari: Ihre Familie verbiete ihr, an der Schauspielschule zu studieren, niemand helfe ihr – und das Video endet mit einem Strick. Jafari, erschüttert, lässt einen Dreh stehen und macht sich mit ihrem Freund, dem Regisseur Jafar Panahi, im Auto auf den Weg in die Berge. Im Dorf, in dem Türkisch gesprochen wird, stoßen die beiden auf Gastfreundschaft, Aberglauben, eine Hupordnung für die Serpentinen – und auf eine dritte Frau: eine Schauspielerin aus der Zeit vor der Revolution, die zurückgezogen am Dorfrand lebt.

Panahi, im Iran mit Berufs- und Reiseverbot belegt, spielt sich selbst und dreht wieder aus dem Auto heraus. Der Film lief 2018 im Wettbewerb von Cannes und erhielt dort den Preis für das beste Drehbuch; Panahi durfte nicht anreisen. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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