
- Singapur
A LAND IMAGINED
Synopsis
„A Land Imagined” (Singapur 2018) von Yeo Siew Hua beginnt mit einem Verschwinden. Wang Bi Cheng, Wanderarbeiter aus China, schuftet auf einer Baustelle, auf der Singapur mit Sand von den Küsten der Nachbarländer neues Land ins Meer schüttet. Eines Tages ist er fort. Der schlaflose Ermittler Lok übernimmt den Fall und folgt den Spuren des Vermissten in ein Internetcafé, in dem Wang seine Nächte in Computerspielen verbracht und dort eine unbekannte Mitspielerin kennengelernt hatte. Je tiefer Lok gräbt, desto weniger lassen sich sein Fall und das Leben des Verschwundenen auseinanderhalten – und desto weniger Traum und Ermittlung.
Yeo Siew Hua erzählt das als Neo-Noir aus Nebel, Neonlicht und Baustellenlärm, der eine Stadt zeigt, die ihr Territorium buchstäblich erfindet und dabei die Menschen unsichtbar macht, die es aufschütten. Der Film hatte im August 2018 im Wettbewerb von Locarno Premiere und gewann dort den Goldenen Leoparden – als erster Film aus Singapur. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.























