Szene aus Ray & Liz

Synopsis

„Ray & Liz” (Großbritannien 2018) von Richard Billingham spielt in einer Sozialwohnung im Black Country bei Birmingham. Ray, um 1990, liegt allein in einem Zimmer eines Hochhauses, trinkt selbstgebrautes Bier aus Plastikflaschen und wartet auf den Nachbarn, der es ihm bringt. Von dort aus springt der Film ein Jahrzehnt zurück: Ray und seine tätowierte Frau Liz leben mit den Söhnen Richard und Jason in einer Wohnung voller Nippes, Zigarettenrauch und Tiere. Onkel Lol wird beim Babysitten von einem Untermieter mit Alkohol gequält. Jahre später streunt der kleine Jason tagelang durch die Gegend, und niemand fragt nach ihm.

Billingham, bekannt geworden als Fotograf mit Bildern seiner Eltern, erzählt hier seine eigene Kindheit in der Thatcher-Zeit, auf 16 mm und im engen Format, mit einem Blick, der weder anklagt noch verklärt. Der Film hatte im August 2018 im Wettbewerb von Locarno Premiere. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

Alle Filme 2018 · Archiv

Weitere Filme 2018