Szene aus Still Recording

Synopsis

„Still Recording” (Syrien 2018) von Saeed Al Batal und Ghiath Ayoub beginnt 2011 in Damaskus. Saeed und Milad, zwei Kunststudenten, verlassen die Hauptstadt und gehen nach Douma, einen Vorort unter Kontrolle der Aufständischen, um an der Revolution teilzuhaben. Sie bauen einen Radiosender und ein Aufnahmestudio auf und bringen anderen bei, eine Kamera zu führen. Dann kommen Belagerung, Bombardierung und Hunger. Milad malt nach dem Tod eines Freundes Graffiti auf die zerstörten Wände der Stadt. Am Ende schaffen es die beiden nach Beirut, in ein Exil, das kein Ankommen ist.

Über vier Jahre haben die beiden Regisseure in der belagerten Stadt mehr als 500 Stunden Material gedreht; der Film ist zugleich Chronik des Aufstands und Frage danach, was Filmen bedeutet, wenn Aufnehmen die einzige Handlung ist, die bleibt. Bei der Semaine de la Critique in Venedig erhielt er 2018 den Publikumspreis und den FIPRESCI-Preis. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion Berlinale World Cinema Fund.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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