
- Ungarn
SUNSET
Synopsis
„Sunset” (Ungarn 2018) von László Nemes spielt in Budapest im Jahr 1913. Írisz Leiter, eine junge Hutmacherin, kommt aus Triest in die Stadt, um in dem berühmten Hutsalon zu arbeiten, der einst ihren Eltern gehörte. Der neue Besitzer Oszkár Brill will sie loswerden. Dann tritt ein Fremder an sie heran, der einen gewissen Kálmán Leiter sucht – einen Bruder, von dem Írisz nichts wusste. Sie bleibt und folgt seiner Spur durch Salons, Hinterhöfe und Kutschen der Stadt, während der Salon den Besuch des Kaiserhauses vorbereitet, in eine Welt, die sich kurz vor ihrem Untergang noch einmal aufputzt.
Wie in „Son of Saul” bleibt die Kamera, geführt von Mátyás Erdély auf 35 und 65 mm, dicht an der Hauptfigur; alles um sie herum bleibt unscharf, halb gehört, halb erahnt. Der Film lief 2018 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig und erhielt dort den FIPRESCI-Preis. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.























