Szene aus Uncle Boonmee

Synopsis

„Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives” (Thailand 2010) von Apichatpong Weerasethakul erzählt von den letzten Tagen eines Mannes. Boonmee, ein Farmer im Nordosten Thailands, leidet an Nierenversagen. Seine Schwägerin Jen und sein Neffe Tong kommen, um ihn zu pflegen. Beim Abendessen auf der Veranda setzt sich der Geist seiner verstorbenen Frau Huay an den Tisch; wenig später steigt sein vor Jahren verschwundener Sohn Boonsong die Treppe herauf, als Affengeist mit rot glühenden Augen. Niemand erschrickt. Boonmee fragt sich, ob seine Krankheit die Strafe dafür ist, dass er als Soldat Kommunisten getötet hat, und lässt sich am Ende in eine Höhle führen, in der, wie er glaubt, sein erstes Leben begann.

Der Film verzichtet auf Erklärungen und reiht Erinnerungen, Legenden und Alltagsszenen wie Kapitel eines Traums aneinander, darunter die Geschichte einer Prinzessin und eines Welses. In Cannes gewann er 2010 als erster thailändischer Film die Goldene Palme. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion Hommage Apichatpong Weerasethakul.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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