Szene aus Birds Of Passage

Synopsis

„Birds of Passage” (Kolumbien 2018) von Cristina Gallego und Ciro Guerra spielt in der Halbwüste La Guajira im Norden Kolumbiens, im Jahr 1968. Zaida, Tochter einer angesehenen Wayuu-Familie, ist nach ihrem Initiationsritus im heiratsfähigen Alter. Rapayet, ein junger Mann von geringem Rang, will sie zur Frau – doch die Mitgift, die ihre Mutter Úrsula verlangt, Ziegen, Rinder und Halsketten, kann er nicht aufbringen. Da tauchen amerikanische Freiwillige des Peace Corps auf, die Marihuana suchen. Rapayet wird zum Mittelsmann, das Geschäft wächst, und mit dem Wohlstand kommen die Waffen und die Zerstörung der Regeln, die die Gemeinschaft über Generationen zusammengehalten haben.

Gallego und Guerra erzählen den Aufstieg und Fall der Familie über die siebziger Jahre in fünf Gesängen, halb ethnografische Chronik, halb Gangsterepos, gedreht auf 35 mm in der Landschaft der Wayuu. Der Film eröffnete 2018 die 50. Quinzaine des Réalisateurs in Cannes. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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