Szene aus The Wild Pear Tree

Synopsis

„The Wild Pear Tree” (Türkei 2018) von Nuri Bilge Ceylan begleitet Sinan, der nach dem Studium in seine Heimatstadt Çan in Westanatolien zurückkehrt. Er hat ein Buchmanuskript in der Tasche, eine Sammlung von Beobachtungen und Erzählungen über die Gegend, und sucht jemanden, der den Druck bezahlt: den Bürgermeister, einen Sandunternehmer, einen bekannten Schriftsteller. Niemand interessiert sich. Zu Hause wartet der Vater İdris, Dorflehrer, Spieler und Schuldner, dessen Gläubiger inzwischen an der Tür klingeln und der auf einem trockenen Hügel unbeirrt einen Brunnen gräbt. Sinan verachtet ihn – und merkt, wie sehr er ihm gleicht.

Ceylan setzt in über drei Stunden fort, was er in „Winter Sleep” begonnen hat: lange Gespräche, in denen sich Weltanschauungen aneinander reiben, vor einer Landschaft, die den Figuren nichts schuldig ist. Der Film lief 2018 im Wettbewerb von Cannes. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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