Szene aus Burning

Synopsis

„Burning” (Südkorea 2018) von Lee Chang-dong folgt Jongsu, einem jungen Mann, der Pakete ausliefert und Schriftsteller werden will. Zufällig trifft er Haemi wieder, die früher in seiner Nachbarschaft wohnte. Sie bittet ihn, während ihrer Afrikareise ihre Katze zu füttern. Als sie zurückkommt, hat sie Ben an ihrer Seite, einen wohlhabenden, weltläufigen Mann, den sie unterwegs kennengelernt hat. Eines Abends, auf dem Hof von Jongsus Vater nahe der Grenze zu Nordkorea, erzählt Ben von seinem ungewöhnlichen Hobby: Er zündet Gewächshäuser an. Kurz darauf ist Haemi verschwunden, und Jongsus Unruhe wird zur Obsession.

Lee Chang-dong hat Haruki Murakamis Kurzgeschichte „Scheunenabbrennen” zu einem Film über Klassenunterschiede, Neid und die Unmöglichkeit gemacht, sich seiner Wahrnehmung sicher zu sein. Die Erzählung bleibt bis zum Ende in der Schwebe zwischen Thriller und Innenansicht. „Burning” lief 2018 im Wettbewerb von Cannes und erhielt dort den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik. 2018 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 13. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2018.

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