Szene aus Anishoara

Synopsis

Anishoara ist fünfzehn und lebt mit ihrem Großvater Petru und dem kleinen Bruder Andrei in einem Dorf zwischen den grünen Hügeln Moldawiens. „Anishoara” (2016) von Ana-Felicia Scutelnicu begleitet sie durch das letzte Jahr ihrer Kindheit, geordnet nach Jahreszeiten: Im Sommer, bei der Melonenernte mit Freunden, trifft sie die erste Liebe; im Herbst bringt ein fremder deutscher Tourist Unruhe in den Alltag; im Winter fährt sie zum ersten Mal ans Meer, an der Seite des jungen Mannes, in den sie sich verliebt hat; im Frühling wartet sie auf seine Rückkehr – und die verläuft anders als erhofft.

Die in Chişinău geborene Regisseurin Ana-Felicia Scutelnicu drehte den Film als Abschlussarbeit an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, als deutsch-moldawische Koproduktion, mit überwiegend Laiendarstellern und in beobachtender Haltung – ein Abschied von einer bäuerlichen Welt, die im Verschwinden begriffen ist. Premiere war 2016 im Wettbewerb der Neuen Regisseure in San Sebastián. Bei Around the World in 14 Films lief „Anishoara” 2016 in Berlin in der Sektion German Night.

Festival

Gezeigt in der 11. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2016.

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