Szene aus The Salesman

Synopsis

Teheran: Emad (Shahab Hosseini) und Rana (Taraneh Alidoosti), ein junges Ehepaar, beide Lehrer, spielen mit ihrer Theatergruppe Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden”. Als Bauarbeiten am Nachbargebäude ihr Haus unbewohnbar machen, ziehen sie in eine Wohnung im Zentrum – und ein Vorfall, der mit der Vormieterin zusammenhängt, verändert ihr Leben. Eines Abends wird Rana dort von einem Eindringling angegriffen. Sie will keine Polizei; Emad beginnt auf eigene Faust zu suchen, findet die zurückgelassenen Schlüssel des Täters und dessen Wagen – und gerät auf einen Weg, auf dem Gerechtigkeit und Rache kaum zu unterscheiden sind. „The Salesman” („Forushande”, 2016) des Iraners Asghar Farhadi ist ein präzise beobachtetes Drama über moralische Verantwortung.

Asghar Farhadi aus dem Iran verschränkt die Bühne mit dem Alltag: Was das Paar abends im Stück verhandelt, holt es tagsüber ein, und die Frage, wer wem Rechenschaft schuldet, bleibt bis zuletzt offen. In Cannes gewann der Film 2016 die Preise für das beste Drehbuch und für Shahab Hosseini als besten Darsteller; 2017 folgte der Oscar als bester fremdsprachiger Film. Bei Around the World in 14 Films eröffnete „The Salesman” 2016 das Festival in Berlin als Opening Night.

Festival

Gezeigt in der 11. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2016.

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