Szene aus The Woman Who Left

Synopsis

Philippinen, 1997: Horacia Somorostro (Charo Santos-Concio), einst Grundschullehrerin, kommt nach dreißig Jahren aus dem Frauengefängnis frei – eine Mitgefangene hat gestanden, das Verbrechen begangen zu haben, für das Horacia verurteilt wurde. Draußen findet sie ihre Tochter wieder, erfährt, dass ihr Mann gestorben und ihr Sohn verschwunden ist, und begreift, wer sie ins Gefängnis gebracht hat: Rodrigo Trinidad (Michael de Mesa), ihr früherer Geliebter, ein reicher Mann, der sich inzwischen aus Angst vor der Entführungswelle gegen die Wohlhabenden in seinem Haus verschanzt. Horacia beginnt, ihre Rache zu planen. „The Woman Who Left” („Ang Babaeng Humayo”, 2016) des Filipinos Lav Diaz ist von einer Erzählung Leo Tolstois inspiriert.

Lav Diaz von den Philippinen erzählt in Schwarzweiß und in 228 Minuten – eine Rachegeschichte, die sich Zeit nimmt für die Nächte auf der Straße, für Verkäufer, Verlorene und die Gestalt Hollanda (John Lloyd Cruz), der Horacia begegnet. In Venedig gewann der Film 2016 den Goldenen Löwen. Bei Around the World in 14 Films lief er 2016 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 11. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2016.

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