Szene aus Divines

Synopsis

In einer Banlieue vor Paris, wo Drogenhandel und Religion nebeneinander existieren, will Dounia (Oulaya Amamra) nach oben – Geld, Macht, Erfolg, alles, was ihr Leben ihr verweigert. Mit ihrer besten Freundin Maimouna (Déborah Lukumuena) beginnt sie mit Ladendiebstählen und drängt dann in das Geschäft von Rebecca, der Dealerin des Viertels, die alle fürchten und achten. Als Dounia den jungen Tänzer Djigui trifft, gerät ihr Plan ins Wanken. „Divines” (2016) der französischen Regisseurin Houda Benyamina erzählt von Freundschaft, Gier und dem Preis, den der Aufstieg kostet.

Houda Benyaminas Debüt aus Frankreich lief 2016 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes und gewann dort die Caméra d’Or für den besten Erstlingsfilm des Festivals. Bei den Césars folgten drei Preise: bester Erstlingsfilm, beste Nebendarstellerin für Déborah Lukumuena und beste Nachwuchsdarstellerin für Oulaya Amamra, die Dounia mit roher, ungeschützter Energie spielt. Bei Around the World in 14 Films war „Divines” 2016 in Berlin zu sehen.

Festival

Gezeigt in der 11. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2016.

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