Szene aus Der Glücklichste Tag Im Leben Von Olli Mäki

Synopsis

Helsinki, 1962: Der finnische Boxer Olli Mäki (Jarkko Lahti) soll gegen den amerikanischen Weltmeister Davey Moore um den Titel kämpfen. Sein Manager Elis Ask (Eero Milonoff), selbst ein ehemaliger Boxer mit Geldsorgen, setzt alles auf die Vermarktung: Pressetermine, Sponsoren, Fototermine mit dem Star aus Übersee. Olli aber, ein grüblerischer Einzelgänger, der die PR-Maschinerie verabscheut, hat sich gerade in Raija (Oona Airola) verliebt und merkt, dass ihn das Training, das Gewicht und der Rummel weniger interessieren als sie. „Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki” (2016) des Finnen Juho Kuosmanen erzählt von einem Mann, der zum Helden gemacht werden soll und lieber glücklich wäre.

Juho Kuosmanens Spielfilmdebüt aus Finnland ist auf 16-mm-Schwarzweißfilm gedreht, was den Sechzigern eine körnige Gegenwart gibt, und verbindet Lakonie mit Melancholie – eine Boxergeschichte, die eigentlich eine Liebesgeschichte ist. In Cannes gewann der Film 2016 den Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard; beim Europäischen Filmpreis erhielt er den FIPRESCI-Preis für die beste Entdeckung, in Chicago den Gold Hugo. Bei Around the World in 14 Films lief er 2016 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 11. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2016.

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