Szene aus Vemiglio

Synopsis

Vermiglio, ein Bergdorf in den Alpen, im letzten Kriegsjahr 1944. Der Dorflehrer führt seine große Familie mit derselben Strenge wie sein Klassenzimmer. Dann bringt ein Sohn des Dorfes einen Kameraden mit nach Hause: Pietro, einen sizilianischen Deserteur, der vor der Front geflohen ist. Er bleibt, und seine Liebe zur ältesten Tochter des Lehrers verändert den Lauf aller Leben im Haus. Mit den Jahreszeiten gehen die drei sehr verschiedenen Töchter ihre eigenen Wege, und der Krieg, der so weit weg schien, holt das Dorf auf Umwegen ein. „Vermiglio” der italienischen Regisseurin Maura Delpero (Italien 2024) erzählt ein Jahr im Leben einer Familie, in dem sich eine ganze Ordnung verschiebt.

Delpero, deren Vater aus Vermiglio stammt, hat den Film um das alte Familienhaus herum gebaut und erzählt in ruhigen, gemalten Bildern von Frauen, deren Leben andere bestimmen. Der Film lief 2024 im Wettbewerb von Venedig und erhielt den Silbernen Löwen, den Großen Preis der Jury; er war Italiens Beitrag zum Oscar für den besten internationalen Film. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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