Szene aus Pepe

Synopsis

Pepe ist ein Nilpferd. Er wurde aus Afrika nach Kolumbien gebracht, in den Privatzoo des Drogenhändlers Pablo Escobar, und nach dessen Tod entkamen die Tiere in die Wildnis am Río Magdalena. Jahre später ist Pepe das erste Nilpferd, das auf dem amerikanischen Kontinent erschossen wird. Aus dem Jenseits erzählt er seine Geschichte – von der Verschleppung, der Freiheit im fremden Fluss und den Menschen, die ihn jagen –, und stellt dabei Fragen nach Sprache, Ort, Bewusstsein und dem Verhältnis von Leben und Tod. „Pepe” des dominikanischen Regisseurs Nelson Carlo de los Santos Arias (Dominikanische Republik / Namibia / Deutschland / Frankreich 2024) gibt einem Tier eine Stimme, die dem Menschen nichts schuldig ist.

De los Santos Arias erzählt in wechselnden Sprachen, Formaten und Bildwelten, zwischen Dokument, Fabel und Essay. Der Film hatte 2024 im Wettbewerb der Berlinale Premiere und erhielt den Silbernen Bären für die beste Regie – als erster lateinamerikanischer Film überhaupt. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion Berlinale Spotlight WCF.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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