Szene aus Transamazonia

Synopsis

Als Kind überlebte Rebecca (Helena Zengel) einen Flugzeugabsturz tief im Amazonasgebiet – ein Wunder, sagen die Menschen, und ihr Vater, der Missionar Lawrence Byrne (Jeremy Xido), hat daraus eine Berufung gemacht. Jahre später ist Rebecca eine Wunderheilerin, deren wachsender Ruhm die Mission finanziert. Als illegale Holzfäller in das Land der Indigenen eindringen, die die Mission bekehren will, manövriert der Vater seine Tochter ins Zentrum des eskalierenden Konflikts. Rebecca beginnt zu fragen, wer sie ist und was an ihrer Geschichte wahr ist. „Transamazonia” der südafrikanischen Regisseurin Pia Marais (Deutschland / Frankreich / Brasilien / Schweiz / Taiwan 2024) beruht lose auf einer wahren Begebenheit.

Marais erzählt in ihrem vierten Spielfilm von Glauben, Heilung und Ausbeutung im Regenwald und lässt die Grenze zwischen Wunder und Inszenierung in der Schwebe. Der Film hatte 2024 im Wettbewerb von Locarno Premiere. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion German Cinema.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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