Szene aus Harvest

Synopsis

Ein Dorf ohne Namen, irgendwo in den britischen Highlands, an der Schwelle zur Industrialisierung. Die Bewohner leben von dem, was das gemeinsame Land hergibt, bis Fremde eintreffen: ein Kartograf, der die Felder vermisst, und ein neuer Grundherr, der aus Ackerland Weideland machen will. Ein Brand in der Scheune des Gutsherrn liefert den Anlass, die Schuld auf Zugezogene zu schieben. Innerhalb von sieben Tagen löst sich die Gemeinschaft auf. „Harvest” der griechischen Regisseurin Athina Rachel Tsangari (Griechenland / Großbritannien / Deutschland / Frankreich 2024) ist eine Adaption des Romans von Jim Crace und erzählt, wie Eigentumsgrenzen und Profit eine Ordnung zerstören, die auf Teilen beruhte.

Tsangari, mit Caleb Landry Jones, Harry Melling und Arinzé Kene in den Hauptrollen, dreht in ungewisser Zeit und an ungewissem Ort und macht daraus eine Parabel über Enteignung und Fremdenhass, gefilmt von Sean Price Williams. Der Film hatte 2024 im Wettbewerb von Venedig Premiere. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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