Szene aus The Village Next To Paradise

Synopsis

Ein abgelegenes Dorf in der somalischen Wüste. Mamargade, alleinerziehender Vater, hält sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser, darunter das Ausheben von Gräbern. Seine Schwester Araweelo ist nach dem Ende ihrer Ehe zu ihm gezogen und träumt davon, eigene Kleider zu nähen und zu verkaufen – doch als unverheiratete Frau bekommt sie keinen Kredit und sucht nach einem Weg um die Regel herum. Mamargades Sohn Cigaal wiederum will zur Schule, und niemand hat den Kopf frei für seine Begabung. „The Village Next to Paradise” des somalisch-österreichischen Regisseurs Mo Harawe (Somalia / Österreich / Frankreich / Deutschland 2024) erzählt von einer Familie, die sich zwischen Dürre, Drohnenkrieg und Alltag behauptet.

Harawe, 1992 in Mogadischu geboren, drehte als Erster einen Spielfilm vor Ort in Somalia und findet für das Leben seiner Figuren eine ruhige, genaue Form ohne Dramatisierung. Der Film hatte 2024 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard Premiere, als erster somalischer Film in der offiziellen Auswahl des Festivals. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion WCF Berlinale.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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