Szene aus Die Saat Des Heiligen Feigenbaums

Synopsis

Iman (Missagh Zareh), ein strenggläubiger und regimetreuer Jurist, wird zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran befördert. Die Beförderung bringt eine Dienstwaffe und den Auftrag, Urteile zu unterschreiben, ohne die Akten zu lesen. Zur selben Zeit erfasst nach dem Tod einer jungen Frau eine Protestwelle das Land. Imans Frau hält zu ihm, die beiden Töchter sehen auf ihren Telefonen Bilder von der Straße, die das Staatsfernsehen nicht zeigt. Als die Waffe verschwindet, richtet sich Imans Misstrauen gegen die eigene Familie. „Die Saat des heiligen Feigenbaums” des iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof (Iran / Frankreich / Deutschland 2024) erzählt vom Zerfall eines Hauses, in dem die Ordnung des Staates zur Ordnung der Familie werden soll.

Rasoulof drehte den Film heimlich im Iran und floh vor seiner Premiere aus dem Land, nachdem er zu acht Jahren Haft und Peitschenhieben verurteilt worden war. In Cannes 2024 erhielt der Film den Spezialpreis der Jury. 2024 eröffnete er Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion Opening Night.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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