Szene aus September Says

Synopsis

September und July sind Schwestern, keine zehn Monate auseinander und unzertrennlich. Sie sprechen eine eigene Sprache, halten die Welt auf Abstand, und September bestimmt, was July tut. Als September nach einem Zwischenfall von der Schule suspendiert wird, fährt die Mutter mit den beiden in ein abgelegenes Haus an der irischen Küste. Dort beginnt July, sich gegen die immer grausameren Spiele ihrer Schwester zu wehren. „September Says” der französisch-griechischen Schauspielerin und Regisseurin Ariane Labed (Irland / Großbritannien / Frankreich / Deutschland 2024) beruht auf dem Roman „Sisters” von Daisy Johnson und erzählt von einer Bindung, die zugleich Schutz und Gefängnis ist.

Labed lässt in ihrem Regiedebüt das Verhältnis der Schwestern zwischen Kinderspiel und Bedrohung kippen und findet für die Wildheit der Adoleszenz eine eigene, dunkle Form. Der Film hatte 2024 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard Premiere. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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