Szene aus Sujo

Synopsis

Sujo ist vier Jahre alt, als sein Vater, ein Auftragsmörder des Kartells, getötet wird. Das Kartell will keine Zeugen und keine Erben, und so bringt seine Tante Nemesia den Jungen auf dem Land in Sicherheit, in ein Haus abseits der Straßen, in dem er unbemerkt aufwachsen kann. Als Jugendlicher zieht es ihn zurück in die Nähe der Männer, für die sein Vater gearbeitet hat, und später nach Mexiko-Stadt, wo er versucht, ein eigenes Leben zu beginnen. „Sujo” der mexikanischen Regisseurinnen Astrid Rondero und Fernanda Valadez (Mexiko 2024) folgt ihm über vier Kapitel und fragt, ob ein Kind dem Erbe seines Vaters entkommen kann.

Rondero und Valadez erzählen die Gewalt in Michoacán nicht als Spektakel, sondern aus der Perspektive derer, die mit ihren Folgen leben müssen, in ruhigen Bildern und mit langem Atem. Der Film hatte 2024 in Sundance Premiere und gewann dort den Grand Jury Prize des internationalen Spielfilmwettbewerbs. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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