Szene aus Viet And Nam

Synopsis

Viet und Nam arbeiten dreihundert Meter unter der Erde in einem Kohlebergwerk im Norden Vietnams. Sie lieben sich, und in der Enge der Stollen und der Baracken gehören ihnen nur wenige Stunden. Nam will das Land verlassen, in einem Container, versteckt, auf der Suche nach einem besseren Leben im Ausland. Bevor er geht, macht er sich mit seiner Mutter auf die Suche nach den Gebeinen seines Vaters, der im Krieg gefallen ist und dessen Grab niemand kennt. „Viet and Nam” des vietnamesischen Regisseurs Trương Minh Quý (Vietnam 2024) erzählt von Liebe, Trauer und der Frage, wie man sich mit einer Vergangenheit versöhnt, die keinen Ort hat.

Trương drehte auf 16mm und gibt dem Film eine abgenutzte, körnige Textur; den Anstoß gab der Tod von 39 vietnamesischen Migranten in einem Lastwagen in Essex 2019. Der Film hatte 2024 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard Premiere und wurde in Vietnam verboten. 2024 lief er bei Around the World in 14 Films in Berlin, in der Sektion WCF Berlinale.

Festival

Gezeigt in der 19. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2024.

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