Szene aus Àma Gloria

Synopsis

Cléo ist sechs Jahre alt, trägt eine Brille und hat ihre Mutter an den Krebs verloren. Was ihr geblieben ist, neben dem Vater, ist Gloria: das Kindermädchen von den Kapverden, das sie großgezogen hat und das sie über alles liebt. Dann muss Gloria zurück auf ihre Heimatinsel Santiago, zu den eigenen Kindern, die ohne sie aufgewachsen sind. Cléo darf sie über den Sommer besuchen – ein letzter gemeinsamer Sommer, in dem das Kind begreifen muss, dass Gloria ein eigenes Leben hat, in dem es nur Gast ist. „Àma Gloria” von Marie Amachoukeli ist ein französischer Film aus dem Jahr 2023, erzählt ganz aus der Augenhöhe eines Kindes.

Die Französin Marie Amachoukeli erzählt in 84 Minuten, auf Französisch und kapverdischem Kreol, von einer Bindung, die keine Verwandtschaft ist und doch eine Familie. Die Kamera bleibt nah bei Louise Mauroy-Panzani, deren Cléo fast jede Einstellung trägt, während Ilça Moreno Zego als Gloria die Ruhe hält. Der Film eröffnete 2023 die Semaine de la Critique in Cannes. Bei Around the World in 14 Films lief „Àma Gloria” im selben Jahr in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

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