Szene aus Evil Does Not Exist

Synopsis

Takumi lebt mit seiner achtjährigen Tochter Hana in Mizubiki, einem Dorf in den Bergen unweit von Tokio. Er hackt Holz, schöpft Quellwasser für das Udon-Restaurant im Ort, sammelt wilden Wasabi und vergisst gelegentlich, Hana von der Schule abzuholen. Aus der Ferne hallen die Schüsse von Jägern. Dann kündigt eine Firma aus Tokio an, im Wald ein Glamping-Gelände zu bauen. Bei der Bürgerversammlung fragen die Dorfbewohner nach der Klärgrube und dem Grundwasser, die beiden entsandten Vertreter der Firma haben keine Antworten – und kehren später zurück, um Takumi für das Projekt zu gewinnen. „Evil Does Not Exist” von Ryūsuke Hamaguchi, ein japanischer Film aus dem Jahr 2023, beginnt als Dorfchronik und wird zu etwas Unheimlicherem.

Der Japaner Ryūsuke Hamaguchi hatte das Projekt zunächst als Kurzfilm für ein Live-Konzert der Komponistin Eiko Ishibashi angelegt und daraus einen abendfüllenden Spielfilm entwickelt; gedreht wurde mit natürlichem Licht in den Grenzgebieten von Yamanashi und Nagano. Premiere 2023 im Wettbewerb von Venedig, wo der Film den Großen Preis der Jury und den FIPRESCI-Preis gewann; später bester Film beim BFI London Film Festival und bei den Asian Film Awards. Bei Around the World in 14 Films lief er 2023 in Berlin in der Sektion Japanese Night.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

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