Szene aus La Chimera

Synopsis

Italien in den 1980er Jahren, an der tyrrhenischen Küste. Arthur (Josh O’Connor), ein Brite und ehemaliger Archäologe, kommt aus dem Gefängnis zurück in die Kleinstadt. Er sucht eine Frau, die nicht mehr da ist, und findet ihre Mutter Flora (Isabella Rossellini) in ihrem Haus, dazu Italia (Carol Duarte), die dort als Hausmädchen arbeitet und ihre Kinder versteckt. Und er findet seine alte Bande wieder, die Tombaroli, Grabräuber, die etruskische Gräber plündern und die Funde an Hehler verkaufen. Arthur ist ihr wertvollstes Werkzeug: Er spürt die Gräber, ohne erklären zu können, wie. „La Chimera” von Alice Rohrwacher, ein italienischer Film aus dem Jahr 2023, folgt Menschen, die alle einer Chimäre hinterherjagen.

Die Italienerin Alice Rohrwacher, aufgewachsen in Etrurien, wo Grabfunde und Grabräuberei zum Alltag gehörten, hat mit der Kamerafrau Hélène Louvart in drei Formaten gedreht: 35mm für die großen Bilder, Super 16 für die Erzählung, 16mm für dokumentarische Details. Koproduziert wurde mit Frankreich und der Schweiz. Premiere im Wettbewerb von Cannes 2023; bei den Europäischen Filmpreisen gab es die Auszeichnung für das beste Szenenbild, dazu dreizehn David-di-Donatello-Nominierungen. Bei Around the World in 14 Films eröffnete „La Chimera” 2023 in Berlin das Festival als Opening Night.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

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