Szene aus Life Is Not A Competition, But I’M Winning

Synopsis

Wenn Geschichte von den Sieger:innen geschrieben wird – wo bleiben die, die nie mitspielen durften? Eine Gruppe queerer Läufer:innen versammelt sich im Olympiastadion von Athen, später in Berlin, um den Ausgeschlossenen der Sportgeschichte ein Podium zu geben. Amanda Reiter, Marathonläuferin und trans, erzählt vom Ausschluss aus Wettkämpfen; Annet Negesa, 800-Meter-Läuferin, von einer Operation, zu der sie gedrängt wurde und die nicht rückgängig zu machen ist. Dazwischen Archivbilder: Lina Radke, die 1928 Olympiagold gewann und im Skandal um den Zusammenbruch einer Konkurrentin unterging; Stella Walsh; Wilma Rudolph, die 1960 in Rom dreimal siegte. „Life Is Not a Competition, But I’m Winning” von Julia Fuhr Mann, ein deutscher Film aus dem Jahr 2023, montiert die Gegenwart in die Vergangenheit hinein.

Die Deutsche Julia Fuhr Mann nennt ihren Film eine poetisch-radikale Utopie: ein Dokumentarfilm mit fiktionalen Elementen, in dem die Protagonist:innen wie Zeligs in den alten Aufnahmen auftauchen und den Pionierinnen die Solidarität nachtragen, die ihnen damals fehlte. 79 Minuten, die den Leistungssport nicht abschaffen wollen, sondern seine Regeln befragen. Premiere 2023 in der Settimana Internazionale della Critica in Venedig. Bei Around the World in 14 Films lief der Film 2023 in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

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