Szene aus City Of Wind

Synopsis

Ze ist siebzehn, schüchtern, ein guter Schüler – und ein Schamane. In Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, lernt er für die Prüfungen, die ihm einen Platz in einer kalten, leistungsorientierten Gesellschaft sichern sollen, und ruft zugleich den Geist seiner Ahnen an, um Nachbarn und Bittstellern zu helfen. Beide Rollen trägt er ohne Widerspruch, bis er Maralaa begegnet. Mit ihr erwachen seine Sinne, eine andere Wirklichkeit tut sich auf, und die Verbindung zum Geist wird brüchig. „City of Wind” von Lkhagvadulam Purev-Ochir, ein mongolischer Film aus dem Jahr 2023, erzählt vom Erwachsenwerden in einem Land, das städtisch geworden ist und seine nomadischen Traditionen nicht loslässt.

Für die Mongolin Lkhagvadulam Purev-Ochir ist es der erste lange Spielfilm, koproduziert mit Frankreich, Portugal, den Niederlanden, Deutschland und Katar. Sie erzählt ruhig und ohne Exotik; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Mongolei liegen in einer Figur übereinander. Premiere 2023 in der Sektion Orizzonti von Venedig, wo Tergel Bold-Erdene als Ze den Preis als bester Darsteller erhielt; die Mongolei reichte den Film für den Oscar ein. Bei Around the World in 14 Films lief er 2023 in Berlin in der Sektion Berlinale World Cinema Fund.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

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