Szene aus Augure

Synopsis

Koffi (Marc Zinga) kehrt nach Jahren in Belgien nach Kinshasa zurück, an seiner Seite die schwangere Alice, eine weiße Belgierin. Er will seine Familie besuchen – dieselbe Familie, die ihn in seiner Jugend verstoßen hat, weil sie ihn für einen „Zabolo” hielt, einen Hexer. Die Rituale und der Aberglaube, vor denen er geflohen ist, holen ihn ein. Baloji erzählt in Kapiteln, benannt nach vier Figuren, die alle der Hexerei bezichtigt werden: Koffi, Paco, Tshala und Mama Mujila. „Augure” von Baloji, ein Film aus dem Kongo und Belgien aus dem Jahr 2023, folgt vier Menschen, denen ein Schicksal zugewiesen wurde, das sie nicht gewählt haben – und die einander daraus herausführen.

Der belgisch-kongolesische Regisseur Baloji gibt mit „Augure” sein Spielfilmdebüt, koproduziert von Belgien, der Demokratischen Republik Kongo, den Niederlanden, Frankreich und Südafrika. Der Film arbeitet mit starken Farben und Bildern, die ins Magische kippen – eine Phantasmagorie Afrikas, wie es im Cannes-Katalog heißt. Premiere 2023 in Un Certain Regard in Cannes, dort mit dem Prix de la Nouvelle Voix ausgezeichnet; Belgien reichte den Film für den Oscar ein, dazu mehrere Magritte-Preise. Bei Around the World in 14 Films lief er 2023 in Berlin in der Sektion Berlinale World Cinema Fund.

Festival

Gezeigt in der 18. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2023.

Alle Filme 2023 · Archiv

Weitere Filme 2023