Szene aus Pio - A Ciambra

Synopsis

Pio Amato ist 14 und will erwachsen sein. In der Ciambra, einer Roma-Siedlung bei Gioia Tauro in Kalabrien, lebt er vom Kleindiebstahl und von kleinen Betrügereien, raucht, trinkt, und eifert seinem älteren Bruder Cosimo nach, den er verehrt. Pio kennt jeden im Ort und bewegt sich zwischen den Welten – der eigenen Gemeinschaft, den Italienern, den Migranten, die in der Gegend gestrandet sind. Jonas Carpignano erzählt in „A Ciambra“ (Italien 2017) eine Geschichte des Erwachsenwerdens an den Rändern der italienischen Gesellschaft, als Studie über Armut und Vorurteil.

Der Film wurde 2017 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes uraufgeführt und erhielt dort das Europa Cinemas Label. Beim David di Donatello wurde er für Regie und Drehbuch ausgezeichnet. 2017 lief „A Ciambra“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 12. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2017.

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