Szene aus Phantasiesätze

Synopsis

Plattenbauten mit sozialistischen Insignien stehen verlassen in einer Landschaft, die die Natur zurückerobert. Der Mensch ist nur noch in dem gegenwärtig, was er zurückgelassen hat. Dazwischen Super-8-Aufnahmen aus Familienalben, Erinnerungen an Momente, die es einmal gab. Dane Komljens Kurzfilm „Phantasiesätze“ (Deutschland/Dänemark 2017) spielt ein Gedankenspiel durch: Was, wenn eine Stadt aus nichts als nebeneinander bestehenden Spuren besteht – und die Menschen nach einer nuklearen Katastrophe zu Tieren oder Bäumen geworden sind?

Der Titel ist einem experimentellen Text Walter Benjamins entliehen. Der 17-minütige Film wurde im August 2017 in Locarno uraufgeführt und dort mit dem Preis der Fundación Casa Wabi – Mantarraya ausgezeichnet, anschließend lief er in Toronto und beim New York Film Festival. 2017 lief „Phantasiesätze“ bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Kurzfilm; Dane Komljen war als Gast dabei.

Festival

Gezeigt in der 12. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2017.

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