Szene aus Clair Obscur

Synopsis

Zwei Frauen in der Türkei, zwei Leben, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. Şehnaz ist Psychiaterin und leistet ihren Pflichtdienst in einem öffentlichen Krankenhaus in einer abgelegenen Küstenstadt; mit ihrem langjährigen Lebensgefährten verbindet sie eine Beziehung, in der die Nähe verloren gegangen ist. Elmas ist eine sehr junge Frau, gefangen in einer Ehe, die sie nicht wollte, in einem konservativen, beinahe tyrannischen Haushalt. Als die beiden aufeinandertreffen, verändert die Begegnung Şehnaz’ Blick auf das eigene Leben. „Clair Obscur“ (Originaltitel „Tereddüt“, Türkei 2016) von Yeşim Ustaoğlu erzählt ihre Geschichten parallel.

Der Film, eine Koproduktion mit Deutschland, Polen und Frankreich, fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen, die Frauen in der heutigen Türkei haben; die Kritik hob besonders die Newcomerin Ecem Uzun als Elmas hervor. Uraufgeführt wurde er im September 2016 beim Toronto International Film Festival, beim Festival von Antalya gewann er den Preis für den besten Film. 2017 lief „Clair Obscur“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 12. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2017.

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