Szene aus The Killing Of A Sacred Deer

Synopsis

Steven (Colin Farrell) ist Chirurg, verheiratet, Vater zweier Kinder – ein Leben in ruhigen, wohlhabenden Bahnen. Am Rand dieses Lebens taucht immer wieder Martin auf (Barry Keoghan), ein Teenager, dessen Nähe Steven duldet und sogar sucht, ohne zu erklären, warum. Doch Martins Forderungen werden beharrlicher, und schließlich stellt er Steven vor eine Wahl: Er soll ein Mitglied seiner Familie töten. Andernfalls werden alle nacheinander erst nicht mehr gehen, dann nicht mehr essen können und aus den Augen bluten, bis sie sterben – als Sühne für den Tod von Martins Vater. Yorgos Lanthimos erzählt in „The Killing of a Sacred Deer“ (Irland/Großbritannien 2017) eine moderne Fassung antiker Rache.

Der Film folgt lose Euripides’ „Iphigenie in Aulis“ und ist nach „The Lobster“ Lanthimos’ zweite englischsprachige Arbeit. Im Wettbewerb von Cannes 2017 erhielten Lanthimos und Efthimis Filippou den Preis für das beste Drehbuch. 2017 lief „The Killing of a Sacred Deer“ bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Closing Night.

Festival

Gezeigt in der 12. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2017.

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