Szene aus The Nothing Factory

Synopsis

Eines Nachts entdecken die Arbeiter einer portugiesischen Aufzugfabrik, dass die Geschäftsleitung heimlich Maschinen abtransportieren lässt – das Vorzeichen einer Massenentlassung. Sie weigern sich, mitzuspielen, und besetzen ihren Arbeitsplatz. Als die Leitung verschwindet, bleiben sie in einer halbleeren Fabrik zurück: ohne Aufträge, ohne Chef, mit der Frage, was aus einem Ort wird, an dem nichts mehr produziert wird, und wie man ihn selbst verwalten könnte. Pedro Pinho erzählt in „The Nothing Factory“ (Originaltitel „A Fábrica de Nada“, Portugal 2017) von einer Selbstverwaltung wider Willen.

Pinho drehte auf körnigem 16-mm-Material und kreuzt den Neorealismus mit Diskussionsrunden und Elementen des Musicals – ein knapp dreistündiges Panorama über Arbeit im Europa nach der Krise. Der Film wurde 2017 in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes uraufgeführt und erhielt dort den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik. 2017 lief „The Nothing Factory“ bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 12. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2017.

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