
- Bulgarien
VIKTORIA
Synopsis
Boryana will kein Kind, jedenfalls nicht im kommunistischen Bulgarien, aus dem sie so schnell wie möglich in den Westen will. Ihre Tochter Viktoria kommt 1979 trotzdem zur Welt, und sie kommt ohne Bauchnabel. Die Partei erklärt das Mädchen zum „Baby des Jahrzehnts”, der Staat verwöhnt es, ein rotes Telefon verbindet Viktoria direkt mit dem Staatschef. Neun Jahre lang lebt sie als Kind des Sozialismus, während ihre Mutter zusieht und schweigt. Dann bricht 1989 der Ostblock zusammen, und mit ihm Viktorias Sonderstellung. Maya Vitkova erzählt in „Viktoria” (Bulgarien 2014), einer bulgarisch-rumänischen Koproduktion, von drei Generationen von Frauen und einer Liebe, die nicht fließen will.
Vitkova, die selbst 1978 in Sofia geboren wurde, hat ihre Erinnerungen an das Ende des Kommunismus in eine Erzählung mit surrealen Einschüben und einem Motiv aus Milch und Regen übersetzt. Die Premiere fand 2014 im World Cinema Dramatic Competition von Sundance statt; es war der erste bulgarische Film, der dort lief. 2014 lief „Viktoria” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 9. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2014.



















