
- Japan
STILL THE WATER
Synopsis
Auf Amami, einer subtropischen Insel im Süden Japans, findet der sechzehnjährige Kaito nach einem Taifun eine Leiche im Meer. Er spricht mit niemandem darüber außer mit Kyoko, seiner Freundin, die selbst genug zu tragen hat: Ihre Mutter, eine Schamanin, liegt im Sterben, und die Familie bereitet sich auf den Abschied vor. Kaito wiederum lebt allein mit seiner Mutter, der Vater ist kurz nach seiner Geburt nach Tokio gegangen. Zwischen Meer, Wald und den Ritualen der Insel versuchen die beiden, mit dem Tod, der Liebe und den Erwachsenen zurechtzukommen. Naomi Kawase drehte „Still the Water” (Japan 2014) auf der Insel, von der ihre Familie stammt.
Kawase hat den Film als ihr bislang persönlichstes Werk bezeichnet. Er folgt dem Kreislauf von Leben und Sterben in langen Naturaufnahmen, mit Wellen, Bäumen im Wind und dem Schlachten einer Ziege, und verbindet sie mit dem Alltag zweier Jugendlicher. Die Premiere fand 2014 im Wettbewerb von Cannes statt. 2014 lief „Still the Water” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 9. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2014.



















