Szene aus Leviathan

Synopsis

Kolja lebt mit seinem halbwüchsigen Sohn Roma und seiner zweiten Frau Lilja in einer Küstenstadt an der Barentssee, in einem Haus, das er selbst gebaut hat, auf einem Grundstück, das seine Familie seit Generationen besitzt. Genau dieses Grundstück will Wadim, der Bürgermeister, ein trinkender, korrupter Apparatschik, der die Justiz am Ort in der Hand hat. Kolja holt einen alten Armeekameraden, der in Moskau Anwalt geworden ist, und der bringt eine Akte mit, die Wadim gefährlich werden könnte. Doch der Kampf gegen den Staat legt auch frei, was in Koljas Haus schon lange nicht mehr stimmt. Andrei Zvyagintsev erzählt in „Leviathan” (Russland 2014) die Geschichte Hiobs im heutigen Russland.

Der Film beginnt mit den Felsen und dem Meer der Barentssee zur Musik von Philip Glass und behält diesen weiten, kalten Blick bei, auch wenn er auf Wodkaflaschen und Amtsstuben fällt. In Cannes erhielten Zvyagintsev und Oleg Negin 2014 den Preis für das beste Drehbuch, es folgte der Golden Globe als bester nicht englischsprachiger Film. „Leviathan” eröffnete 2014 Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Opening Night.

Festival

Gezeigt in der 9. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2014.

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