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HARD TO BE A GOD
Synopsis
Auf dem Planeten Arkanar ist die Geschichte im Mittelalter steckengeblieben. Dreißig Wissenschaftler von der Erde beobachten das Treiben, sie wissen, wie es weitergehen könnte, dürfen aber nicht eingreifen. Einer von ihnen lebt dort als Don Rumata, angeblich der uneheliche Sohn eines Gottes. Als der Gelehrte Budach vom Ersten Minister Don Reba entführt wird, dessen Miliz, die „Grauen”, Schreiber und Wissenschaftler ermorden lässt, macht Rumata sich auf die Suche – und gerät an die Grenze dessen, was ein Beobachter ertragen kann. Alexei German verfilmte in „Hard to Be a God” (Russland 2013) den Roman der Brüder Strugatzki, den er sein Leben lang drehen wollte; die letzten fünfzehn Jahre seiner Arbeit galten allein diesem Projekt.
German starb im Februar 2013, seine Frau Swetlana Karmalita und sein Sohn Alexei German jr. stellten den Film fertig. Was entstand, ist ein dreistündiges Schwarzweißpanorama aus Schlamm, Regen und Gedränge, in dem die Kamera ständig von Körpern und Gegenständen verstellt wird. Die Uraufführung fand 2013 beim Filmfestival in Rom statt, wo German posthum für sein Lebenswerk geehrt wurde; 2014 folgte Rotterdam. 2014 lief „Hard to Be a God” bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Russland Spezial.
Festival
Gezeigt in der 9. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2014.



















