
- Mexiko
DUCK SEASON
Synopsis
Ein Sonntag in einer Wohnung im Viertel Tlatelolco in Mexiko-Stadt. Flama (Daniel Miranda) und Moko (Diego Cataño), beide vierzehn, haben sturmfrei. Die Cola wird bis zum Rand eingeschenkt, die Pizza bestellt, die Uhr gestellt, weil der Lieferdienst dreißig Minuten garantiert, und dann geht es um die Frage, wer bei „Halo” wen spielt. Dann fällt der Strom aus. Die Nachbarin Rita (Danny Perea) klingelt, weil sie den Ofen für ihren Geburtstagskuchen braucht, und der Pizzabote Ulises (Enrique Arreola) besteht auf Bezahlung, die die beiden nicht leisten wollen. Zu viert sitzen sie fest. „Duck Season” ist das Spielfilmdebüt des Mexikaners Fernando Eimbcke aus dem Jahr 2004.
Der Film spielt fast vollständig an einem Ort und ist in Schwarzweiß gedreht; aus der Langeweile eines Nachmittags wird eine Komödie über Einsamkeit und das, was das Erwachsenenleben bereithält. Die internationale Premiere fand 2004 in der Semaine de la Critique in Cannes statt; in Mexiko gewann er elf Ariel-Preise, darunter für den besten Film und die beste Regie. 2006 lief „Duck Season” bei Around the World in 14 Films in Berlin.
Festival
Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.















