Szene aus Ten Canoes

Synopsis

Australien, lange vor der Ankunft der Europäer. Zehn Männer ziehen in den Sumpf, um die Eier der Elstergans zu sammeln. Unter ihnen ist der junge Dayindi (Jamie Gulpilil), der die jüngste Frau seines älteren Bruders begehrt. Um ihm den rechten Weg zu zeigen, erzählt man ihm eine Geschichte aus der mythischen Vorzeit – eine wilde und komische Erzählung von verbotener Liebe, Entführung, Zauberei, Missgeschicken und einer Rache, die schiefgeht. „Ten Canoes” hat der Australier Rolf de Heer 2006 gedreht, gemeinsam mit den Yolngu von Ramingining in Arnhemland, die vor der Kamera stehen und deren Sprache der Film spricht.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die Rahmenhandlung in Schwarzweiß, die Vorzeit in Farbe. Bei der Weltpremiere in Cannes 2006 erhielt der Film den Sonderpreis der Jury in der Sektion Un Certain Regard. 2006 lief „Ten Canoes” bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.

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