Szene aus Valerie

Synopsis

Kurz vor Weihnachten mietet das Model Valerie ein Zimmer im Grand Hyatt in Berlin. Sie ist pleite. Aufträge bekommt sie kaum noch, ihre Kreditkarte ist überzogen und gesperrt, die Wohnung in Paris hat sie aufgegeben, und alles, was sie noch besitzt, liegt in ihrem Auto. Dass ihre Karriere mit 29 vorbei ist, weil jüngere Gesichter nachrücken, will die Polin nicht wahrhaben – und so führt sie das Leben im Luxushotel weiter, während sie in Wahrheit in dessen Tiefgarage übernachtet. „Valerie” hat Birgit Möller 2006 in Deutschland gedreht.

Die Anregung war ein Zeitungsartikel über „shadow women” in den USA – obdachlose Frauen, die in Autos oder unter Brücken schlafen und weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Der Film ist Möllers Spielfilmdebüt und zugleich ihr Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. 2006 lief „Valerie” bei Around the World in 14 Films in Berlin in der Sektion Spezial Deutschland.

Festival

Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.

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