Szene aus The Death Of Mr. Lazarescu

Synopsis

Herr Lăzărescu ist 63, lebt allein in Bukarest, trinkt und hat an diesem Samstagabend Kopfschmerzen und Krämpfe im Bauch. Er ruft den Notarzt. Es ist eine schlechte Nacht dafür: Ein Busunglück hat die Krankenhäuser der Stadt gefüllt. Eine Sanitäterin nimmt ihn mit und bleibt bei ihm, während er von einer Klinik zur nächsten gefahren wird – kein Arzt will ihn operieren, niemand einigt sich auf eine Diagnose, und je länger die Nacht dauert, desto weniger ist er in der Lage, für sich selbst zu sprechen. „The Death of Mr. Lazarescu” ist der erste Spielfilm des Rumänen Cristi Puiu aus dem Jahr 2005.

Puiu dreht mit Handkamera in langen Einstellungen, sodass die Nacht in Echtzeit zu verstreichen scheint; zugleich ist der Film genau geschrieben und gespielt. Er ist tief in der rumänischen Gegenwart nach Ceaușescu verankert. In Cannes gewann er 2005 den Preis der Sektion Un Certain Regard und machte die Rumänische Neue Welle international sichtbar. 2006 lief „The Death of Mr. Lazarescu” bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.

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