Szene aus The Forsaken Land

Synopsis

Ein einzelner Panzer rollt in ein verdächtig stilles Kriegsgebiet: ein winziger Weiler, in dem nur noch eine Familie lebt. Ein brüchiger Waffenstillstand scheint zu gelten, aber jederzeit könnten die Kämpfe wieder ausbrechen. In dieser Leere vergehen die Tage – ein Wachsoldat, seine untreue Frau, seine unverheiratete Schwester, ein kleines Mädchen, das die Schwester beschützt, und ein alter Mann, der dem Kind eine Geschichte über das endlose Leiden der Menschen erzählt. Eine Handlung im gewöhnlichen Sinn gibt es nicht, nur Spannung und Stillstand. „The Forsaken Land” ist das Spielfilmdebüt des Sri-Lankers Vimukthi Jayasundara aus dem Jahr 2005.

Jayasundara arbeitet mit sehr wenig Dialog, langen Einstellungen und einem langsamen Rhythmus; der Film ist von überraschender Ruhe. Er lief 2005 in Cannes in der Sektion Un Certain Regard und gewann die Caméra d’Or für das beste Debüt – als erster Film aus Sri Lanka. 2006 lief „The Forsaken Land” bei Around the World in 14 Films in Berlin.

Festival

Gezeigt in der 1. Ausgabe von Around the World in 14 Films, 2006.

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